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Vorsicht vor Betrugsfällen: Falsche Rechnungen vom Amtsgericht im Umlauf!

Steuerberatung

Aktuell sind wieder Rechnungen im Umlauf, die angeblich von einem Amtsgericht stammen. Uns sind mehrere Fälle bekannt, die konkret das Amtsgericht Krefeld betroffen haben. Die Rechnungen gestalten sich ähnlich zu den Betrugsfällen, die im Spätsommer 2023 im Umlauf waren. Insbesondere im Rahmen von Neugründungen von Gesellschaften scheint es aktuell vermehrt zu solchen betrügerischen Vorfällen zu kommen. Vor der erwarteten echten Rechnung des Amtsgerichts erhält der Gründer demnach eine falsche Rechnung mit sehr kurzer Zahlungsfrist. Daher ist in diesen Fällen aktuell besondere Vorsicht geboten. Um sich vor dieser Art von Betrug zu schützen, ist es wichtig, die folgenden Warnzeichen zu erkennen und zu wissen, wie man sich dagegen wehren kann.

1. Kein Briefkopf mit Ansprechpartner und Kontaktdaten:
Echte Rechnungen oder Zahlungsaufforderungen vom Amtsgericht sollten stets einen offiziellen Briefkopf mit den entsprechenden Ansprechpartnern und Kontaktdaten enthalten. Fehlt diese Information, ist dies in der Regel ein erster Hinweis, dass ein Betrugsversuch vorliegen kann.

2. Sehr kurze Zahlungsfrist:
Ein weiteres Indiz für betrügerische Absichten ist die Festsetzung einer sehr kurzen Zahlungsfrist, die kaum einzuhalten ist. In aktuellen Fake-Schreiben beträgt diese 3 Tage. Diese Zeitspanne ist unrealistisch und zielt darauf ab, Druck auf den Empfänger auszuüben. Korrekte Rechnungen vom Amtsgericht sind immer mit angemessenen Fristen (z.B. von 14 Tagen) versehen.

3. Ausländische Bankverbindung:
Auch auf die Bankverbindung sollte in jedem Fall geachtet werden. Offizielle Rechnungen von deutschen Behörden haben auch immer eine inländische Bankverbindung. Das Vorhandensein einer ausländischen Bankverbindung sollte Misstrauen wecken und als weiteres Warnsignal betrachtet werden.

4. Prüfen der E-Mail-Adresse beim digitalen Eingang:
Insbesondere bei digitalen Eingängen von Rechnungen ist es ratsam, die Absender-E-Mail-Adresse genau zu überprüfen. Offizielle Kommunikation vom Amtsgericht sollte von einer offiziellen und verifizierten Adresse stammen.

Bei Erhalt einer verdächtigen Rechnung, raten wir davon ab, diese zu begleichen. Stattdessen sollten die folgenden Schritte eingeleitet werden:

1. Vorfall bei der Polizei melden:
Betrugsversuche sollten unverzüglich bei der örtlichen Polizeidienststelle gemeldet werden. Diese kann die notwendigen Schritte einleiten und weitere Ermittlungen durchführen.

2. Das Amtsgericht Krefeld informieren:
Neben der Polizei sollte in jedem Fall auch das echte Amtsgericht Krefeld über den Betrugsversuch informiert werden. Dies ermöglicht es den Behörden, andere Bürger vor ähnlichen Machenschaften zu schützen.

Achtsamkeit ist entscheidend, um sich vor Betrug zu schützen. Im Zweifelsfall sollten Bürger immer bei den entsprechenden Behörden nachfragen, bevor sie auf Zahlungsaufforderungen reagieren.

Unser Team steht auch als Unterstützung im Bereich IT-Sicherheit zur Verfügung. Wir bieten Beratung und Prüfungsdienstleistungen an, um optimal vor digitalen Gefahren zu schützen. Weitere Informationen gibt es hier.

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